Hoffmann-Zementbahnrennen in Darmstadt

Fast nur einen Steinwurf weit weg von Gießen waren,

Anfang Mai 2015,

für Interessierte,

fremdländische Stimmen,

teils seltsam anmutend gekleidet, inkl.

Eierschalen-Helm und Leder-

Motorrad-/Fliegerbrille,

samt zahlreicher,

meist grüne aber auch goldfarbene und

wenige

dunkelrote Motorrollerchen,

sonderbarer weise auch mit

Ski-Ausstattung,

kreisfahrend, mit 30-Grad-Schrägen,

auf der urbanen Zementrennbahn im Diatest

Velodom in Darmstadt

in Aktion, zu bestaunen.

Wer schon immer mal geballt italienische, französische und in deutscher Linzens gebaute

Hoffmann-Vespas in Natura sehen wollte, für den war Darmstadt der „Place to be“.

Ein Ausstellungszelt informierte liebevoll dekoriert und sorgsam recherchiert über Rohlenker,

Gestängeschaltungen, Baureihen-Model-ABC, Seriennummern, Trittbrettverlängerungen,

Reibungsdämpfer, Tachoelemente, Sparversionen, Polizei-Variante, Sickenrahmen,

die Queen – äh nee, die Königin natürlich, Reklame, Original-Preise und

Finanzierungsangebote um 1950 herum und nicht zuletzt über einen Findling aus dem Dortmund-

Ems-Kanal. Im benachbarten Shop gab es alles was das Herz begehrt für den kleinen und großen

Geldbeutel.

Und und und… überall gab es so viel zu entdecken und zu genießen.

Übrigens mussten die Rennenteilnehmer, zur eigenen Sicherheit, bevor es auf die Bahn ging,

sog. Verhaltensregeln unterschreiben.

Erstmal auf der 333 Meter langen Rennbahn, wechselten sich viel Herzblut, noch mehr Adrenalin,

aber auch ein kleines bisschen Angstschweiß, bei den eingeschworenen Vespistis ab. Ein

Feuerwerk der Emotionen.

Ein Anschlag auf sämtliche Sinnesorgane.

S p e k- t a- k u- l ä r !!!

Eine clever aufgestellte Schautafel gab dezent Hinweise darüber, was die rote, blaue, gelbe und

karierte Fahne am Fahrbahnrand für den Fahrer und das aktl. Renngeschehen zu bedeuten hat.

Die letzte Runde wurde mit einer allerliebst gestalteten Schautafel eingewinkt. So verlief dieses

Event für alle Beteiligten wünschenswert unfallfrei!

Und als ob das nicht schon genug des Guten gewesen wäre, wurde auch an eine Tombola

gedacht, deren Erlös natürlich für einen guten Zweck gespendet wurde. Zu gewinnen gab es

übrigens die Renn-Teilnahme mit dem eigenen Roller für Jedermann. Also mal ehrlich, wann hat

man denn so eine Gelegenheit schon mal gehabt?

 

Hier waren die Gewinner echte Glückspilze und im Vespa-Hoffmann-Himmel!


Ein Fernsehteam vom Hessischen Rundfunk hat auch einen kurzen Beitrag zusammengestellt.

Dem geneigten Leser sei verraten, dass der Film auch unter YouTube zu finden ist.

Ermöglich haben das drei starke Typen, aus dem Rhein-Main-Gebiet, mit kostbarer Unterstützung

deren Familien und zahlreiche Helfern. Bemerkenswert daran ist nicht nur deren kühner Mut,

sondern dass es echte Macher und wahrhafte Könner sind.

 

Ergänzung vom Webmaster:



Vespa Roll, Roll, und immer weiter Roll