Internationales Vespa-Veteranen-Treffen

Am 2. und 3. Juli 2011 veranstaltet der Vespa Veteranen Club und der Vespa Club Mauern unter der Federführung von Karl Scharl ein gelungenes Treffen in Mauern/Bayern.

Christine, Christoph und ich reisten bereits donnerstags an, weil wir uns die Ausfahrt am Freitag nicht entgehen lassen wollten. Wir trafen uns dazu auf dem „Zeilhof“ einem Abseits gelegenen Hallenbau mit zünftiger Gastro-Ausstattung und einer sagenhaft geschmückten Nebenhalle, mit allem, was das Vespa-Herz schneller schlagen lässt.

Die Freitagsausfahrt sollte ca. 150 Kilometer umfassen. Geplante Ziele waren das Kloster Weltenburg, der Befreiungshalle, der Donaudurchbruch, das Hunterwasserhaus und natürlich wieder gen Mauern.   Leider machte uns das Wetter kurz vor dem ersten Ziel einen Strich durch die Rechnung.

Samstags schmissen sich die Veteranen und der VC-Mauern famos in fesche und zünftig Dirndl, Lederhosen, Haferlschuhe und Co.

Neben den 199 offiziellen Nennungen strömten noch ca. 400 Besucher auf den Zeilhof. Im Innenhof fand ein Teilemarkt statt. Die Tombola haben wir leider verpasst. Stattdessen waren wir im Vespa-Museum vom Karl, einem echten bayerischen Vollblut Vespaianer . Er sammelt seit ca. 20 Jahren alles was zur Vespa gehört. Seine Sammlung umfasst gut 2000 Einzelstücke und ca. 40 Vespen. Mit Voranmeldung kann man ganzjährig das Museum, in seinem Privathaus bestaunen.  Doch Vorsicht. Die Sammlung ist nichts für schwache Nerven.  (Kannst Du dich noch dran erinnern, wie Du als Kind deinen allerersten Weihnachtsbaum bestaunt hast? Ungefähr so, erging es mir.)  Anschließend ging`s pronto zum Zeilhof zurück um den Corso durch die Holledau nicht zu verpassen. Die Holledau ist das weltweit größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet. Was soll ich sagen:  Vespa fahren macht Spaß. Vespa fahren mit mehreren macht noch mehr Spaß. Und Holledau-Corso fahren kann man nicht beschreiben, das muss man erlebt haben.

Holger hatte es noch zum Treffen geschafft. Erkältungsbedingt musste „der Bärtige“ leider absagen.  Besonders gefreut hat mich, als Thomas aus Rosenheim plötzlich vor mir stand.  Thomas dürfte wohl der südlichste Ausläufer des Vespa-Club-Gießen sein und hatte es sich nicht nehmen lassen, auf einen Sprung vorbei zu schauen.

Für das anschließende Abendprogramm haben sich Karl und seine Helfer tolle Aktionen und Überraschungen einfallen lassen. Ich kann nur wage vermuten, wie viel Herzblut in dieses Wochenende gesteckt worden sein muß und kann es immer noch nicht fassen. Wirklich Extraklasse!

Sonntags starteten wir nach einem zünftigen bayerischen Weißwurst-Frühstück in Richtung Heimat. Trotz mehrerer durchfahrener Regenschauer vom Feinsten, ausgekühlt und geschafft,  kam ich mit einem tiefzufriedenen  Lächeln um die Mundwinkel wieder zu Hause an. An diesem Wochenende hat so manches Vespisti-Herz Purzelbäume geschlagen, Hü-Hüpf.

1000 Dank für die schöne Zeit bei und mit Karl+Isabella, dem VC-Mauern und den Vespa Veteranen und die vielen Helfer hinter den Kulissen! Mei, do legst Di niedr, pfundig seits!

Vespa Roll Yvonne