Vespa World Days vom 11. – 14. Juni 2009
Von Wolfgang Nacke

Nachdem im Vorfeld unser Probepacken meiner Vespa GT 200 zu meiner Zufriedenheit ausgefallen wurde es ernst.

Am Mittwoch den, 10. Juni wurde meine Vespa also mit all den zweckmäßigen und wie sich später herausstellte, unzweckmäßigen Dingen beladen. Nachdem ich mir vorher den Wetter-Bericht angeschaut habe, bin ich doch dazu übergegangen meine Habseeligkeiten in die obligatorischen blauen und grauen Müllsäcke einigermaßen wasserdicht zu verpacken. Meine Vespa wurde danach in meiner Garage abgestellt und alles war startklar für die Vespa World Days.
Also, Wecker gestellt und sich ins Bett gelegt, aber ich hatte eine kleine innere Unruhe in mir die mich kaum schlafen ließ. Am 11.Juni um 4:00 Uhr morgens war die Nacht zu Ende und eine Blick aus dem Fenster trübte die Abfahrtsfreude etwas. Strömender Regen und ich stellte mir die Frage, fahr ich, oder fahr ich nicht? Diese Frage ließ meine Frau überhaupt nicht zu, denn sie sah es aus einer eher praktischen Ecke, das Nenngeld war bezahlt also sollte ich es auch nutzen. Also, Gummihose an und Vespa aus der Garage geholt und mein Sohn Chris nahm auf dem Soziussitz platz. Die Fahrt von Marburg nach Giessen spielte sich schon im strömenden Regen ab. Als Treffpunkt diente der Parkplatz von dem Premio Reifenservice.
Ich steuerte schon den Parkplatz an, doch ich musste feststellen das der Parkplatz verweist war. Ein kurzer Pfiff lies mich verharren und ich konnte, nach reinigen meines Visiers, zwei Gestalten unter dem Vordach eines mir durchaus geläufigen Supermarktes erkennen.


Dazu winkten die beiden nässeschutzmäßig verpackten Gestalten. Ich erkannte Thomas und Hartmut mit ihren beiden Cosa´s. Dann drehte ich kurz den Gashahn auf und wechselte die Straßenseite und nach einer kurzen Begrüßung ging die Fahrt auch schon los. Ich glaube der Wettergott hat das als Signal genommen 

um nochmals seine Schleusen zu öffnen. Die Fahrt glich eher einem Blindflug die beide Brillenträger waren noch schlimmer dran – Visier und Brillengläser beschlugen sofort! Nach ca. 15 Minuten – wir waren gerade mal bis Pohlheim-Hausen gekommen - bemerkte ich wie die Cosa von unserem Vorsitzenden Thomas leicht ins schlingern geriet und er stoppen musste.

Das Resultat war ein platter Hinterradreifen! Gott sei Dank hatte wir ca. 100 m vor uns eine Brücke und Thomas schob sein Gefährt in trockene.

Der Reifen war schnell gewechselt und die Fahrt konnte weitergehen. An der Wetterlage änderte sich bis kurz hinter Würzburg (!) nichts und meine Regenschutzhose erwies sich als nicht gerade dauerdicht. So war ich mit einer leichten Nässe um die Beine herum und am Gesäß reichlich vom Wettergott beschenkt worden.
Auf einmal öffnete sich die Wolkendecke und kurze Sonnenstrahlen zeigten sich, Hartmut der vor mir fuhr quittierte es gleich mit seinem Arm, der in Richtung des aufgerissenen Himmels zeigte.
Der Regen ließ stark nach und es wurde zunehmend trockener. Wir sogen die immer mal durchkommenden Sonnenstrahlen auf. Jetzt hatten wir keinen Regen mehr, aber die Natur meinte sie müsse uns weiter unterhalten und es
kam starker Wind auf, der schon etwas Sturmcharakter besaß.

Das Gefährliche daran war nur, daß vermehrt Sturmböen auftraten, die uns immer wieder erwischten. Ich konnte die gut beobachten, denn ich fuhr als letzter und hatte die beiden im gut im Blick. Wir hatten zeitweise, obwohl wir geradeaus fuhren, Schräglage. Teilweise versetzen die Roller auch mal übers Vorderrad, wenn einen ein Böe richtig erwischte. Das klassische Beinschild erwies sich hierbei als gutes Opfer für die gefährlichen Böen.

Trotz der zeitweise aufgerissenen Wolkendecke erwies sich der böige Wind als kalt und unangenehm. Wenn dieser nur ab und an mal vorgekommen wäre, wäre dieser Zustand gut zu meistern gewesen, aber die Wetterlage hielt sich durch fast ganz Bayern.. Es wirkte sich sehr kräfteraubend und der Körper ermüdete, durch die ständige Belastung. Ich lernte schnell die Herberge des güldenen M´s zu schätzen in der wir während unserer Fahrt oftmals einkehrten, um unseren geschunden Körpern etwas Ruhe zu gönnen. Über die gereichten Speisen, muss ich nicht näher berichten.

Um so näher wir nach Österreich kamen wurde das Wetter immer besser, sogar die Sonne konnten wir ab und an mal genießen. (man wird ja bescheiden ) Das wir unserem Ziel immer näher kamen, quittierten wir mit der Tatsache, das die Hügel, die wir aus unserer Mittelgebirgsheimat kannten, doch zunehmend felsiger und größer wurden. Das Ortsschild Zell am See war eine Erlösung für uns, Thomas und ich steuerten den Campingplatz an und Hartmut zog es vor sich ein Hotelzimmer zu suchen. Was hierbei die bessere Wahl ist, muss jeder selbst entscheiden.
Um 19:30 Uhr nach 14 Stunden hatten wir den Campinglatz Südufer erreicht. Schnell waren wir angemeldet und wir bekamen unseren Platz zugewiesen. Unsere beiden Zelte waren schnell aufgebaut und Thomas hielt noch zwei weitere Plätze frei. Wie sich später aber herausstellte, war die unnötig da Barbara mit ihrem Sohn auf die Jugend-Herberge umgestiegen war. Also gaben wir zwei unserer reservierten Plätze zurück, die aber in der Nacht sofort von einem Vespaclub aus Luzern genutzt wurden.
Diese jungen Leute, erwiesen sich als sehr freundliche und angenehme Zeltnachbarn, mit denn wir dann noch das eine oder andere Gespräch führen konnten. Besonders mein Sohn Chris war froh solche Nachbarn zu haben, denn sich immer mit dem Vater zu unterhalten ist für einen 14 jährigen auch nicht gerade die Erfüllung.

Der nächste Schock trat bei mir ein, als ich voller stolz meinen schwedischen Armeekocher in betrieb nahm. Es ist eher so das mein Sohn ihn unbedingt ausprobieren wollte. Als wir nun unser Abendmahl zubereitet hatten und es auch gar nicht einmal so schlecht mundete, stürzte auf mich die absolute hightec Realität des Campings ein. Thomas schaute sich meinen Kocher an und meinte ich soll mal mit zum Vespaclub Elm/Saar kommen. Die illusteren Burschen hatten ihr Lager schräg gegenüber von uns bezogen. Ich schreibe bewusst Lager denn Zeltplatz würde für diesen Bereich eher eine Beleidigung darstellen.

Ich schaute mit dem Gesicht eines Naturburschen, der sein kleines Zelt und seinen noch kleineren Spirituskocher liebte, in das aufgebaute Großzelt. Neben einer Reihe von Bierzeltgarnituren und zwei Edelstahlstehtischen, die von 4 großen Sonnenschirmen umsäumt waren, standen im hinteren Teil noch ein Kaffeeautomat, Wurstbrater, wie er in Currywurstbuden Verwendung findet, ein Heißluftgebläse, Partyleuchten, Musikanlage mit Mischpult und Laptop.

Im Hintergrund stand ein kleiner Kühlanhänger, der mit allerlei essbarem und geistigen Getränken versehen, seinen Dienst tat. Ich dachte erst, es werden hier so mindesten 50 Personen verpflegt, aber diesem war nicht so, gerade einmal 8 passionierte Vespafahrer hatte dieses kleine fahrbare Vereinsheim erschaffen. Von den gekochten Speisen will ich auch nicht näher berichten, denn dann läuft mit jetzt immer noch das Wasser im Mund zusammen.
Die lustigen Saarländer waren immer für einen Scherz gut und ich will hoffen das ich sie wiedersehe. Zumindest habe ich mal in meinem Kopf notiert, wenn es mal passt, schau ich auch gerne im Saarland vorbei.

Die erste Nacht verlief sehr ruhig, aber ich führe das eher auf meinen Erschöpfungszustand zurück und meine Nacht wurde durch ein menschliches Bedürfnis beendet. Der morgen war kühl und sehr wolkig. Nachdem ich mit Thomas und Chris gefrühstückt hatte, schauten wir uns auf dem Zeltplatz um. Nicht nur wegen der Neuigkeiten am Vespahimmel, sondern um Meinung von denn zu erfragen die schon am Montag angereist waren. Thema war das Wetter am Großglockner. Dieses Ziel, war vom Veranstalter als Ausfahrt angeboten worden. Unsere Meinung war, es kann nur schief gehen. Dann noch schnell die nächste Tankstelle angefahren und unsere Vespas startklar gemacht und schnell noch einen Kreisverkehr passiert und eine Abzweigung genommen und schon waren wir am Flugplatz von Zell am See. Dort bot sich ein buntes Bild aller technischen Entwicklungen von Piaggio. Selbst die Fahrerinnen und Fahrer einiger Maschinen, vielen durch schon karnevalsreife Kleidung auf. Das Stimmengewirr auf dem Platz streckte sich durch alle Nationen, wobei italienisch doch sehr dominierte. Durch einen Zufall und durch ein waches Auge von Thomas, fanden wir unsere anderen Vereins-Mitglieder und Mitglieder befreundeter Clubs. Nach einem kurzen Plausch wurden schon die Motoren angeworfen und der typische Zweitaktergeruch überzog den Flugplatz.

Jetzt rollte die ganze Vespafamilie Richtung Großglockner und man musste sehen das man bei den vielen Rollern, seine Position in der rollenden Karawane findet. Die Mautstation zum Groß-glockner war die künstliche Bremse unseres Zuges, aber die Beschäftigten machten eine gute Arbeit und so konnte Roller um Roller die Station relativ schnell passieren. Nach einigen hundert Metern, begann dann der Aufstieg und die Vespas schlängelten sich durch Kurven und Kehren. Das Wetter zeigte sich immer noch bewölkt und kühl. Das machte sich in einer Kurvenfolge mit starkem Nebel bemerkbar. Beim Vorbeifahren, bemerkte ich ein Schild mit der Aufschrift Hexenküche, wie passend dachte ich mir.

Nachdem wir dieses Nebelloch passiert hatten, öffnete sich der Himmel und färbte sich zu einem kräftigen schönen blau und die Sonnenstrahlen wurden von den noch vereinzelt vorhandenen Schnee-felder reflektiert. Es war kühl, aber das ist auf ca. 1.500 m eher normal. So fuhren wir Meter um Meter zum dem Gipfel entgegen. Obwohl ich schon ein Modell fahre was der neueren Vespageneration angehört, musste ich feststellen, das meine Vespa schon sehr stark arbeiten musste um den Berg zu meistern.


Auf halber Strecke ist mir dann noch ein Missgeschick passiert. Ich trat bei fast stehender Vespa in eine Bodenvertiefung und bedingt dadurch neigte sich meine GT 200 so stark, dass sie auf mich viel. Es ist weder meinem Sohn noch mir dabei etwas passiert. An meiner Vespa ist nur das Alublech am Auspuff unerheblich verkratzt.

Auf halber Strecke hatte der Veranstalter eine Fotopoint eingerichtet, jeder Fahrer wurde 2 mal fotografiert. Die Bilder konnten am Abend und am Tag danach gekauft werden – ein tolle Idee des Veranstalters und eine super Erinnerung an die schönen Tage!
Als wir unser Ziel, ein Parkdeck etwas unterhalb vom Großglockner erreicht haben, gab es eine Scheibe Fleischkäse und eine Apfel als Verpflegung. Man musste sich in einer längeren Schlange von Vespafahrerinnen -und Fahrern anstellen, aber ich sah das eher als eine Möglichkeit mit anderen ins Gespräch zu kommen, bis man an der Reihe war. Wir hatten dann noch die Zeit eine große ausgebaute Aussichtskanzel zu betreten, um einen guten Ausblick auf den vor uns liegenden und sich zurückbildenden Gletscher zu bekommen. Etwas unterhalb war eine Murmeltierkolonie zu sehen und es wurden fleißig Bilder gemacht.
Nach einiger Zeit haben wir den gastlichen Ort wieder verlassen und die Rückfahrt über Passtrasse des Großglockners begonnen. Auf halber Strecke ist noch mal ein Aussichtsturm – die Edelweiss-Spitze - mit einem Gastronomiebetrieb, wie es ortsüblich für diese Region ist. Dort haben wir dann noch eine persönlich Rast des Vespaclub Giessen eingelegt, Kaffee, Cappuccino und heiße Schokolade wurden getrunken. Es war wundervoll in der Bergsonne zu sitzen und die fehlenden Sonnenstrahlen des Tales aufzusaugen.

Nach gut einer Stunde begannen wir mit der rasanten Abfahrt und es machte uns einen riesigen Spaß die Kurven zu fahren. Leider haben wir nachher gehört das ein Schweitzer Vespisti, so schwer mit seinem Sozius gestürzt ist, das beide ins Krankenhaus eingeliefert wurden.. Wir wünschen ihnen baldige Genesung.

In Zell am See wieder angekommen haben wir dann noch das bunte Treiben, rund um das Ferry-Porsche-Kongresszentrum beobachtet und es wurden Ersatzteile, Zubehör und T-Shirts gekauft.
Noch in Deutschland haben Barbara mit Sohn Lukas und Yvonne haben sich extra T-Shirts drucken lassen, die auf die Vespa World Days hinweisen und vorne unsere Vereinsplakette zeigen. Wie man mir versicherte absolute Unikate.
Abends hat haben sich die teilnehmenden Vereinmitglieder des Vespaclubs Giessen zu einem Abendessen getroffen. Ich konnte leider nicht teilnehmen, weil mein kleiner Sturz mir etwas Ruhe verordnet hatte.

Bis zum Corso am Mittag hatten wir noch Zeit uns so verabredeten wir uns alle zur kleine Ausfahrt auf die Mitterer-Alm über dem Zeller See. Bei super Wetter und klasse Aussicht auf Zell verbrachten wir den Morgen. Wir verewigte uns im Alm-Buch und dann gab es dann noch ein Gruppenbild, das jetzt in der Quelle an der Wand hängt.


Am schon erwähnten Flugplatz war die Aufstellung zum obligatorischen Corso rund um den See. Das bunte Bild der unterschiedlichen Vespas, aus verschiedenen Baujahren und vor allem Tuningstufen war auch hier vorhanden. Der Nebel der Zweitakter zog über den gesamten Parkplatz überall konnte man kleine Beschleunigungsintervalle beobachten. Das durch starke Auspuffveränderungen erzeugte hochfrequente Summen konnte man aus verschiedenen Teilen der beiden Parkplätze vernehmen. Außerhalb von Deutschland scheinen die Behörden sehr tolerant mit ihren tuningbegeisterten Mitbürgern umzugehen.
Da ich durch eine Tankpause den Kontakt zu meinen Clubkameraden verloren hatte wartete ich am Rand der Ausfallstrasse, wo sich der Lindwurm der Vespa begeisterten entlang rollte.
Ich hoffte mit dieser Taktik ein Clubband zu erspähen, um dann von außen einfach in den Corso hineinzustoßen. Es funktionierte, da mein Sohn Chris auf dem Sozius aufpasste und mir mit dem Ausspruch „Vespa Club Giessen“, signalisierte es sei an der Zeit mitzufahren. Der Corso schob sich anfangs etwas stoppend und träge voran, aber das änderte sich, als man mit der Gashand etwas spielen konnte. Überall standen Passanten und begeisterte am Weg und winkten uns spontan zu. Es war eine Stimmung die man nur schwer wieder in Worte fassen kann. Leider war der Corso sehr kurz und endete vor dem Ferry Porsche Kongresszentrum. Wir waren weit verstreut und ich beschloss zum Campingplatz zurückzufahren um etwas Ruhe zu tanken. Die Eindrücke waren doch sehr nachhaltig und ich musste erst mal die vielen Erlebnisse verarbeiten.

Nachdem der Nachmittag bei mir eher ruhig verlaufen war und ich mich mit unseren Zeltnachbarn aus Luzern etwas unterhalten konnte, kam auch der Beiwagenhersteller Haigl zu uns. Zufällig stand ein Gespann neben unserem Zelt und ich konnte mich vor Ort genau über Bauweise und Möglichkeiten Informieren. Ein wirklicher Zufall der mir dort am Nachmittag zuteil wurde.

Thomas unser Vorsitzender hat als einziger, seinen Roller von flinken Damenhänden putzen lassen und der Anblick soll auch nicht gerade unangenehm gewesen sein. Nach seiner Rückkehr wurde er auf dem Zeltplatz, von unseren Nachbarn aus Luzern, mit einem Lachen verhöhnt das sein Roller sauber wäre. (schmunzel)



Am späten Nachmittag begannen wir uns fertig zu machen um die Vespa Gala zu besuchen. Wir fuhren mit unseren Vespen zum riesigen Parkplatz, als Veranstaltungsort diente eine weitläufige Eishockeyhalle. Thomas hat uns dann die Tischnummer zugerufen, wo uns Christine und Christoph schon einen Platz frei hielten. Kaum angekommen wurden Plaketten, Aufkleber und sonstiges Clubartikel getauscht. Es wurden viele Gespräche geführt und alte Freundschaften wieder aufgefrischt, oder neue geschlossen. Der Höhepunkt des Abends war das warme-Buffet. Man kann sagen, bei der Eröffnung des angerichteten Essens, kam der Begriff „die Schlacht am kalten-Buffet“ voll zur Geltung. Später stellte sich heraus das die Sorge mancher, nichts zu Essen zu bekommen völlig unnötig war. Es war bis spät in die Nachtstunden noch genügend Vorrat vorhanden.
Leider hat keiner von uns die Vespa LX 125 gewonnen, aber es gibt bestimmt die Möglichkeit nächstes Jahr in Fatima / Portugal eine Vespa zu bekommen. Spät in der Nacht fuhren wir zu unseren Unterkünften zurück. Leider war es eine kurze und für die Camper kalte Nacht.

Am nächsten Morgen wurden die Zelte abgebaut und alles wieder auf unseren Vespen verstaut. Danach trafen wir uns alle am Kongresszentrum um gemeinsam die Fahrt nach Hause anzutreten. An der Autobahnabfahrt Rosen verließen uns einige Clubmitglieder und ich trat mit Thomas und Hartmut die lange Heimreise an. Bis Aschaffenburg hatten wir noch schönes Wetter und dann begrüßte uns Petrus wieder mit einem starken Wolkenbruch der fast bis Giessen ununterbrochen über uns ergoss. Die Heimat hatte uns wieder.
Das bei so einer Veranstaltung nicht immer alles so planmäßig und organisatorisch einwandfrei läuft kann durchaus passieren. Ich finde es war eine durchaus akzeptable Veranstaltung mit ihrem eigenen Flair. Ich habe mich auf dem Campingplatz, sehr wohl gefühlt und habe interessante und freundliche Menschen getroffen. Ich hätte nie gedacht das sich zwei Menschen, obwohl sie der Sprache des anderen nicht mächtig sind, unterhalten können.

Zum Ende der Gala hörte man es schon aus den verschiedensten Ecken, wir sehen uns wieder 2010 in Fatime Portugal.

Besonderen Dank geht noch an den Vespaclub Elm/Saar und dem Vespaclub Luzern.

Mit einem freundlichen Vespa roll

Wolfgang aus Marburg

Bisschen Statistik sollte auch sein:

12 Personen vom Vespaclub Giessen

Barbara mit Sohn Lukas aus Cleeberg
Christine aus Giessen
Christoph aus Giessen
Hartmut aus Pohlheim
Thomas aus Giessen
Thomas mit seiner Frau Dani aus Rosenheim
Thomas mit seiner Frau „Nessie“
Wolfgang mit Sohn Chris

Die ganze Strecke von ca. 1224 km fuhren mit ihren Vesparollern

Thomas aus Giessen Cosa 200
Hartmut aus Pohlheim Cosa 200
Wolfgang und Chris aus Marburg GT 200 Grantourismo

Bei den Vespa World Days in Zell am See waren 3.500 Teilnehmer aus 22 Nationen anwesend.